Weissenburg

 Die aus einem fränkischen Königshofs (Urkunden von 867 und 889) gewachsene Reichsstadt verfügt noch heute über einen sehr gut erhaltenen historischen Stadtkern mit fast vollständig erhaltener Stadtmauer.

Das Ellinger Tor, die 1327 geweihte Hauptkirche von St. Andreas, die im Kern gotische, später barockisierte Spitalkirche (seit Jahren wie St. Andreas ebenfalls einer aufwendigen Sanierung unterzogen), das Karmeliterkloster (seit 1983 Kulturzentrum), das "Blaue Haus" und selbstbewusste Bürgerhäuser sind beachtliche Leistungen mittelalterlichen Gestaltungswillens und rechtfertigen es, die gesamte Altstadt mit dem so gern gebrauchten Begriff "Gesamtkunstwerk" zu belegen.

Weissenburg

Weissenburg, Ellinger Tor Weissenburg

Das Ellinger Tor, einer der schönsten Torbauten, die wir in Deutschland besitzen

Weissenburg

Weissenburg

Weissenburg

Fixpunkt ist das im Stile der Hochgotik aus Sandstein gefügte, von 1470 bis 1476 erbaute Gotische Rathaus, das am Knotenpunkt von drei ehemaligen Fernstraßen, die sich dort zu Plätzen erweitern, steht und zu Recht als bemerkenswerte städtebauliche Leistung gerühmt wird. Der schlichte Söller in diesem historischen Mittelpunkt der Stadt, ehemals städtischer Festsaal, zeigt ebenso wie die zwei reizvollen Ratsstuben im 2. Obergeschoss, dass Weißenburg nur zu den kleineren und weniger bedeutenden Reichsstädten gehörte.

  Weissenburg

Weissenburg Weissenburg

Weissenburg

Weissenburg Apothekenmuseum

Von der ehemaligen Bedeutung der Römersiedlung "Biriciana" - einem der Schwerpunkte römischer Aktivitäten im zivilen und militärischen Bereich am Rätischen Limes in Bayern ab etwa 89 n. Chr. - zeugen noch heute bauliche Reste. Da sind die vorbildlich restaurierten und architektonisch bemerkenswert überdachten Römischen Thermen (in ihrer Art die größten in Süddeutschland), da ist das Ende 1983 eingeweihte, 1993/94 erweiterte Römermuseum Weißenburg mit dem berühmten Weißenburger Römerschatz, der 1979 entdeckt wurde.

Weissenburg Römertherme

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